Tierheilpraxis Marion Fünfrocken
Homöopathie und Placeboeffekt



Immer wieder wird von Homöopathiegegnern das Argument des Placeboeffektes angeführt, welcher beim Menschen durchaus vorhanden sein kann, beim Tier oder bei Kleinkindern/Säuglingen jedoch nicht.


  • Ein Placeboeffekt setzt voraus, dass das Tier und auch der Säugling das Bewusstsein hat, ein Medikament erhalten zu haben.
  • Tiere bekommen ihr Mittel z.B. in einer Wurst oder Möhre versteckt und wissen somit gar nicht, dass sie überhaupt etwas anderes erhalten haben.
  • Bei einem Placeboeffekt treten keine Erstverschlimmerungen auf.
Da aus o.g. Gründen ein Placeboeffekt beim Tier ausgeschlossen werden kann, begründet man die Mittelwirkung mit der erhöhten Zuwendung von Tierhaltern und Behandlern. Dies würde aber unterstellen, dass das Tier bei vorherigen Behandlungen weniger Zuwendung erfahren hat.
Bevor chronisch kranke Tiere durch einen Tierhomöopathen behandelt werden, haben die Patienten oft eine lange Reihe diverser Behandlungen durch Tierärzte/Tierkliniken hinter sich. Müsste denn nicht auch schon dort ein Placeboeffekt aufgetreten sein? Und wenn denn wirklich eine erhöhte Zuwendung Heilungen bewirken könnten, wäre es dann nicht viel einfacher zu heilen......? Wenn es so einfach wäre, dann gäb es wohl kaum noch kranke Tiere.